Mittwoch, 9. April 2014

Gipfel

Obwohl heute schon Mittwoche ist, gehe ich trotzdem nochmal auf das Wochenende ein, denn das war perfekt.
Mein Freund und ich hatten unglaublich viel Spaß. Wir waren in der Stadt, wir haben einen Film geschaut, bei dem wir zusammen gelacht und geweint haben.

Leider können wir uns dieses Wochenende nicht sehen, weil er Wache hat. Dafür hat er allerdings die zweite Woche in den Osterferien frei und da freue ich mich schon total drauf.
Schule kotzt mich grad ziemlich an, aber nur noch morgen und übermorgen und dann sind Ferien. In denen muss ich zwar für mein Fachabi lernen, aber ich muss immerhin die Lehrer nicht ertragen.

Nach den Ferien sind es noch vier Wochen und dann sind gleich Prüfungen und dann ist schon Juni.
Und dann bin ich fertig. Fertig mit meinem Fachabitur. Das kommt mir total unwirklich vor. So wie bei meinem Abschluss vor zwei Jahren vielleicht auch schon. Aber jetzt häng ich nicht noch ein Jahr dran und mach meine allgemeine Hochschulreife oder geh wieder zur Schule oder so.
Das Kapitel Schule ist dann endgültig abgeschlossen und ungefähr ne Woche nach den Prüfungen werde ich 18. Dann bin ich auch noch volljährig. Ewig ist nichts passiert, man lebt so langsam vor sich hin. Man verbringt einen Tag nach dem anderen, eine Woche nach der anderern und man weiß nicht, wie viele Wochen und Monate man schon so verbracht hat, weil es im Endeffekt immer und immer wieder das Gleiche ist.

Und dann passiert alles auf einmal. Fachabitur, ich werde 18 und ich fange im Juli (hoffentlich) mit arbeiten an.

Die ganze Schulzeit ist wie eine Berg und man wandert im Laufe der Jahre immer weiter, bis man bei seinem Abschluss den Gipfel errreicht hat und die ganze Arbeit die man inverstiert hat, das Fundament bildet auf dem man jetzt steht. Und dann kann man endlich die Aussicht genießen. Auf das was man noch vor sich hat, auf andere Berge die man vielleicht erklimmen möchte.
Auf einen anderen neuen Gipfel, von dem aus man dann eine neue Aussicht hat und einen neuen Gipfel sieht.



Dienstag, 1. April 2014

Durchhaltevermögen

Trotz Stress und allem bin ich wieder total gut gelaunt.
Ich hab mich am Wochenende furchtbar mit meinem Freund gestritten, was zur Folge hatte, dass wir uns gar nicht gesehen haben. Aber das hat mich daran erinnert, dass ich unabhängig bin und ein eigenständiger, freier Mensch bin.
Die Erkenntnis war zuerst (so wie auch das letzte Mal schon) schmerzhaft, aber wenn man das erkannt hat, geht es einem gleich viel, viel besser.

Es ist sehr schwer für mich, mich selbst nicht zu verlieren und darauf zu achten, dass es mir gut geht und zu tun was gut für mich ist, zuerst an mich zu denken und dann darauf zu achten, dass es anderen Leuten gut geht.
Aber gerade gestern habe ich etwas für mich getan, deswegen bin ich so glücklich wie schon lange nicht mehr.


Nun zu meinem Vorhaben, was ich hoffentlich auch schaffe.
Also ich bin immernoch Untergewichtig, nicht viel, aber trotzdem. Ich würde gerne ins Normalgewicht, aber nicht einfach nur Gewicht zunehmen, weil ich mehr esse oder so, das wäre irgendwie sinnlos.
Vielmehr möchte ich fitter werden und mehr Muskeln aufbauen, ich tanze zwar schon Ballett seit 12 Jahren, aber ich würde gerne mehr machen.
Laufen gehen wäre ganz schön, vorallem, weil ich echt viel Platz habe und schöne Wege und Wiesen hier sind.
Ein bisschen mehr Muskeln an den Armen und am Bauch wären auch ganz schön, meine Beinde finde ich trainiert genug, das Laufen soll nur für die Ausdauer sein.
Mein Problem dabei ist, dass sobald ich einmal was gemacht habe, denke ich, dass ich für die nächsten ein bis zwei Wochen genug getan habe, was natürlich nicht stimmt.

Ich brauch also einen Ansporn und jemanden der mir ordentlich in meinen faulen Arsch tritt, ich hoffe, dass das mein Freund übernehmen kann.
Es bringt bei mir nichts, mir zu sagen, dass ich das machen soll. Mir muss man erst den Weltunterganng vor Augen halten, bis ich erkenne, dass ich was machen soll. Also eigentlich weiß ich das meistens schon, aber ich versuche es immer aufzuschieben.
Das nervt mich ja selbst schon.
Ich hoffe einfach, dass ich es einmal in meinem Leben schaffe, das durchzuziehen was ich mir vorgenommen habe.
Das wäre der größte Erfolg von allen.

Genießt das schöne Wetter noch ein bisschen, ich hoffe, dass es nicht sofort wieder schlecht wird, wenn ich gesund werden.